Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt

Gewalt hat verschiedene Formen und kann alle betreffen. Fast die Hälfte aller Gewaltstraftaten geschieht zu Hause, in der Ehe, in der Partnerschaft und Familie. Von häuslicher Gewalt können auch Männer betroffen sein. Sie richtet sich jedoch häufiger gegen Frauen. Dasselbe gilt für sexuelle Belästigung.

In Zahlen:

  • Alle zwei Wochen stirbt eine Person infolge häuslicher Gewalt; durchschnittlich 25 Personen pro Jahr. Davon sind 75 Prozent Frauen und Mädchen, 25 Prozent Männer und Jungen.
  • Rund 40 Prozent der polizeilich registrierten Straftaten passieren im häuslichen Bereich. Über 70 Prozent der gewaltbetroffenen Personen sind Frauen und Mädchen.
  • Auch Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko, häuslicher Gewalt ausgesetzt zu sein.
  • Verschiedene Studien zeigen, dass unter den Personen, die von sexueller Belästigung betroffen sind, über 90 Prozent weiblich sind, während als gewaltausübende Personen fast ausschliesslich Männer genannt werden.

Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sind Menschenrechtsverletzungen. Bund und Kantone engagieren sich dafür, dass diese verhindert werden. Das Ziel ist es, Betroffene zu schützen und Gewaltstraftaten zu verfolgen.

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